Corona und die Folgen im Mautverkehr

05.06.2020

Folgen im Mautverkehr

Für alle Wirtschaftszweige hat die Corona-Krise starke Einbußen bewirkt. Trotz umfangreicher Wirtschaftshilfen in dieser und jener Form zeigen sich in vielen Betrieben und Unternehmen teils katastrophale Auswirkungen. Als Lebensader für Produktion und Handel ist natürlich auch das Transportwesen stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Jetzt greifen langsam die Lockerungen für den Handel und viele andere Wirtschaftszweige.

Doch für die Speditionen dauert es wohl noch eine Weile, bis sich die Situation wieder entspannt hat. Das lässt sich vor allem im grenzüberschreitenden Verkehr messen. Erst ganz langsam geht es wieder aufwärts. Wenn man die Zahlen vergleicht, kann man feststellen, dass die Fahrleistungen im April um bis zu 25% eingebrochen waren.

Inzwischen beträgt der Rückgang “nur” noch 12% – 15%, was in vielen Speditionen zu Kurzarbeit geführt hat. In allen Betrieben ist jedoch klar und positiv zu vermerken, dass die Fahrer unter allen Umständen gehalten werden sollten. Einen deutlichen Unterschied gibt es zwischen den deutschen und den ausländischen LKW. Während die deutschen Transporte in der ersten Maiwoche noch 10% unter dem Vorkrisenniveau blieben, hatten die Kollegen aus dem Ausland eine nahezu doppelt so hohe Ausfallrate. Transporte aus der Slowakei, Tschechien und Ungarn lagen selbst Anfang Mai immer noch um mehr als 35% zurück

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